German Church School Addis Abeba « Jedem eine Chance  «

Ein Blick auf die Finanzen der German Church School

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Wie verteilen sich Einnahmen und Ausgaben?

Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen unseres Sozialprojekts, der German Church School, wieder über 1000 Kinder und Jugendliche unterstützt:  mit Hilfe von Patenschaften und freien Spenden wird diesen Kindern aus sehr armen Familien eine Ausbildung ermöglicht. Als Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Äthiopien hatte ich in den letzten zwei Jahren die Möglichkeit, die German Church School kennen zu lernen und  an der nachhaltigen Weiterentwicklung  der Schule mitzuarbeiten.  Es ist für mich beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement sowohl die Angestellten der Schule und der Verwaltung, als auch Pfarrer und ehrenamtliche Mitarbeiter zu dem Erfolg dieser Schule beitragen.

Die Kinder werden durchgehend von der ersten Klasse bis zum Abschluss ihrer Ausbildung, also ihrem Universitäts- oder Berufsschulabschluss, gefördert. Sobald sie die German Church School verlassen, sind sie in der Verantwortung, regelmäßig Leistungsnachweise zu bringen. Für die allermeisten Kinder wird eine Patenschaft abgeschlossen – entweder über einen unserer Großspender oder über private Pateneltern. Unterstützt werden jedoch alle Kinder, mit oder ohne Pateneltern, gleichermaßen. Hier spielen die freien Spenden natürlich eine wichtige Rolle.

Ein Blick auf die Einnahmenstruktur

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Das größte Gut, was den Schülern der German Church School (GCS) zur Verfügung gestellt wird, ist Bildung. Die Ausgaben für Bildung in Form von Lehrergehältern machen somit den größten Block der Ausgaben aus.  Gute Lehrer, die dem Konzept der GCS inklusive der Integration sehbehinderter Kinder offen und positiv begegnen, sind eine wichtige Säule. Immer wieder gibt es Fortbildungsangebote für die Lehrer.

Ein Blick auf die Ausgabenstruktur

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Die Schüler, die in der Regel aus ärmsten sozialen Verhältnissen kommen, bekommen in der Schule jeden Tag ein kleines Frühstück. Außerdem werden Kosten für die medizinische Versorgung der Schüler voll übernommen, die Schule hat sogar eine eigene Krankenstation mit ausgebildeter Krankenschwester. In der GCS arbeiten sehr fähige Sozialarbeiter, die für die Schüler als ständige Ansprechpartner zur Verfügung stehen und sich darüber hinaus auch um die Familien der Schüler, wenn sie in besonders schwierigen Situationen sind (Todesfälle, Krankheiten, etc.), kümmern.

Ich bin sehr froh, diese Schule während meiner Zeit in Äthiopien kennengelernt zu haben und werde sie auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland weiterhin unterstützen. Allen Interessierten hier in Addis Abeba kann ich von Herzen empfehlen,  sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, zum Beispiel beim bevorstehenden Tag der offenen Tür am 5. Juni 2015. Über zusätzliche Patenschaften oder freie Spenden freuen wir uns natürlich besonders.

Anna Jung