German Church School Addis Abeba « Jedem eine Chance  «

Kulinarische Unterstützung aus Quakenbrück

Mikias Mengistu und Marika DiemeSie werden ein wenig abseits des Festival-Geländes stehen, aber sie haben ein zentrales Anliegen: Freiwillige und Mitglieder des der Arbeitsgruppe GCS aus Quakenbrück verkaufen bei der bevorstehenden Reggae Jam in Bersenbrück traditionelle landestypische Speisen und Getränke.

Der gesamte Erlös wird an die German Church School (GCS) in Addis Abeba gespendet. „Die Schule betreut Waisenkinder und behinderte Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren“, erklärt Mikias Mengistu, einer der Initiatoren.

Kulinarisches Angebot

Eine kreative Idee des Quakenbrückers, der vor Jahren aus dem afrikanischen Land in die Bundesrepublik gekommen ist, hier lebt und arbeitet und seine Erfahrungen bei diesem Projekt einbringt. Essen und Trinken für einen guten Zweck – solch ein kulinarisches Angebot ist neu bei einer der größten Veranstaltungen der Region. Der Shashamene-Stand ist in der Nähe des großen Partyzelts am Hastruper Weg zu finden.

„Der Unterhalt für ein Kind an der German Church School kostet monatlich etwa 40 Euro“, erläutert Marika Dieme, Sozialpädagogin aus Osnabrück, die die Zusammenarbeit mit dem Förderverein gesucht hat. Wir erhoffen uns, dass von dem Erlös mehreren Kindern geholfen wird und Aufwendungen der Schule wie Medikamente, Schulmaterial und Sportanlagen finanziert werden können.“ Der Verein entstand in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Äthiopien, zugleich Gründerin und Trägerin der Schule.

Kaffeezeremonie

Äthiopische Spezialitäten – das klingt appetitanregend und macht hoffentlich viele Besucher neugierig, wenn es drei Tage lang in Bersenbrück wieder heißt: „It’s Reggae time“. Speisen wie Injera mit vegetarischer Soße oder Fleischsoße bietet die kleine Arbeitsgruppe an, aber auch Tej (Honigwein) wird kredenzt. Sicherlich wird der Besucher auch eine traditionelle Kaffeezeremonie miterleben – schließlich ist Kaffee in Äthiopien das Nationalgetränk.

Patenschaften

Bildung, Nahrung und Kleidung – diese Grundbedürfnisse will die Schule in Addis Abeba unterstützen. Für 40 Euro je Monat wird eine längere Förderung angestrebt. „Mit dem Erlös aus unserem Stand möchten wir gern mithilfe unserer Besucher möglichst viele Patenschaften für Kinder an der GCS übernehmen“, hoffen Mikias Mengistu und seine Freunde auf zahlreiche Gäste.

aus: Neue Osnabrücker Zeitung / Fotos; Bernard Middendorf

 

Kulinarische Unterstützung de German Church School